Haus Vigl

2020 – 2024

Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur

Haus Vigl

Typologie

Wohnhaus

Status

Fertiggestellt

Ort

Feldthurns

Fotos

Gustav Willeit

„Schwarz auf Weiß: Der schwarze Würfel, fest im Kern, findet seinen Rahmen im Dialog zwischen der weißen Sichtbetonmauer und der präzisen Drehung des Balkons – eine Architektur, die Kontrast als Harmonie versteht.“

Der quadratische Grundriss des Gebäudes bildet die Basis für ein konsequentes gestalterisches Thema: Weiß auf Schwarz. Während der dunkle Kern des Hauses Beständigkeit und Dichte ausstrahlt, wird er von einer weißen Sichtbetonwand flankiert. Diese Wand ist weit mehr als ein statisches Element – sie leitet den Besucher vom Eingangsbereich auf Straßenebene im Untergeschoss fließend in die oberen Ebenen und schafft so eine vertikale Verbindung für das gesamte Objekt.

Besonders markant zeigt sich das Obergeschoss: Hier sind an allen vier Seiten dreieckige Balkone vorgelagert. Diese geometrische Geste lässt den weißen Baukörper parallel zur Sockelmauer stehen, während er sich gleichzeitig dynamisch vom schwarzen Kern absetzt.

Integration in die Landschaft

Der Außenraum ist eine Hommage an die lokale Kulturlandschaft. Im Westen erstreckt sich der Garten, der analog zu den charakteristischen Weinbergen der Umgebung in Terrassen angelegt ist. So verschmilzt die moderne Architektur mit der Topografie.

Wenn die Nacht hereinbricht, erfüllt sich das architektonische Versprechen: Das schwarze Erdgeschoss wird eins mit dem Schatten des Hangs, und das weiße Obergeschoss scheint – getragen von der weißen Betonwange – schwerelos über dem Erdgeschoss zu schweben.

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